Zahlen & Fakten: Gasser

Gasser sind spe­zi­el­le, für den Ein­satz auf aus­ge­trock­ne­ten Salz­se­en, kon­stru­ier­te Fahr­zeu­ge bzw. Umbau­ten klas­si­scher Model­le. Diese Hot Rods basie­ren häufig auf Fahr­zeu­gen aus dem Zeit­raum von 1930 bis zur Mitte der 1950er Jahre. Über­flüs­si­ges Gewicht wird durch das Ent­fer­nen von Anbau­tei­len, Inte­ri­eur etc. ent­fernt und der Antriebs­strang mit einer Starr­ach­se ver­se­hen, welche häufig aus klei­ne­ren LKW oder Pick-Ups ent­stam­men. Des wei­te­ren haben Starr­ach­sen eine bes­se­re Kraft­über­tra­gung und sind leich­ter als Kon­struk­tio­nen mit Einzelradaufhängung.

Häufig lässt sich die ganze Karos­se­rie — meist aus Fiber­glas — hoch klap­pen und die Krümmer/Auspuffrohre kommen direkt hinter den Vor­der­rä­dern aus dem Motor­raum. Dies hat meist nur einen Grund, es ist der kür­zes­te Weg.

Die Schei­ben sind meist aus Ple­xi­glas und eben­falls sehr häufig getönt oder kom­plett durchgefärbt.

Die Bezeich­nung “Gasser” rührt daher, da diese Fahr­zeu­ge häufig mit Metha­nol oder Nitro­me­than als Treib­stoff gefah­ren werden.

Seine Blü­te­zeit erleb­te dieser Fahr­zeug­typ in den frühen 1950ern und den 1970ern auf den Drags­trips in den Ver­ei­nig­ten Staaten.

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