Farblose Gesellschaft

“Farblos”

Wer kennt sie nicht, so Aus­sa­gen wie “Der sieht alles immer nur grau in grau!”, “Da sehe ich schwarz!” oder “Sein Leben ist so farb­los gewor­den!”. Was der Volks­mund schon immer wusste und jeder Depres­si­ve nur zu gut kennt, konnte man mitt­ler­wei­le auch wis­sen­schaft­lich belegen.

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“Wildpferde“

Vor ein paar Tagen stell­te sich mir die Frage, wie ich denn wohl einem lieben Men­schen helfen könnte, dessen schon arg ver­letz­te Seele mal ganz drin­gend eine Aus­zeit vom Alltag benö­tig­te. Der ersten spon­ta­nen Ein­ge­bung fol­gend, habe ich dann einen Besuch in einem Wild­park vor­ge­schla­gen. Es soll­ten aber Tiere sein, zu denen wir Men­schen ein ganz beson­de­res Ver­hält­nis haben: Pferde!

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“Alpha & Omega”

Nir­gend­wo wird man sich seiner eige­nen Ver­gäng­lich­keit so sehr bewusst, wie bei dem Besuch einer alten Kirche. Selbst wenn man so wie ich Athe­ist ist und an keinen ima­gi­nä­ren Gott glaubt, kann man sich den­noch dem gewal­ti­gen Ein­druck, den diese sakra­len Bau­wer­ke auf einen aus­üben, kaum erweh­ren. Zu geschichts­träch­tig und beein­dru­ckend sind diese archi­tek­to­ni­schen Meis­ter­wer­ke, geschaf­fen von uner­müd­li­chen Händen und dem mensch­li­chen Geist.

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“Aufgetischt“

Es ist schon erstaun­lich, wie aus­ge­spro­chen foto­gen doch so ein per­fekt ein­ge­deck­ter Event sein kann. Erst recht dann, wenn alles opti­mal auf­ein­an­der abge­stimmt ist. Funk­tio­na­le, weiße Möbel im „Modern Business“-Design, gepaart mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten aus Stahl­rohr, ergänzt durch zeit­lo­ses Por­zel­lan, Tafel­be­steck und Gläser. Ganz ehr­lich? Da kann man als pro­fes­sio­nel­ler Licht­bild­ner schlicht und ergrei­fend nicht dran vor­bei­ge­hen, ohne nicht zumin­dest ein paar Impres­sio­nen foto­gra­fisch ein­ge­fan­gen zu haben. Allei­ne schon die per­fek­te Sym­me­trie der fertig gedeck­ten Tische, begeis­tert mich jedes Mal aufs Neue. Ja man möchte an dieser Stelle fast von einer Insze­nie­rung reden.

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Besenrein soll es sein!

Kennt Ihr das auch? Ihr bewegt Euch durch die sozia­len Medien und auf einmal stoßt Ihr auf ein Pos­ting, wel­ches so ganz anders ist, als der all­täg­li­che Meme- und Sprü­che­wahn­sinn. Ein Pos­ting, wel­ches Euch sofort fes­selt, mit­reißt, bewegt, nach­denk­lich stimmt und dar­über hinaus auch nach­hal­tig in Erin­ne­rung bleibt. Ja, ganz genau! Dies pas­siert in der Face­­book-Welt und ande­ren­orts nur extrem selten und doch ist genau dies einer ganz lieben Freun­din gelungen.

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“Doch still, sie setzt sich an die Weiden.”

Beim Anblick dieser Auf­nah­me musste ich ganz spon­tan an das Gedicht “Die Freu­den” von Johann Wolf­gang von Goethe denken, denn in diesem Gedicht gibt es eine Text­zei­le die da lautet: “Doch still, sie setzt sich an die Weiden.” Könnte man diese Auf­nah­me tref­fen­der beschrei­ben, als der alte deut­sche Dich­ter­fürst es hier getan hat? Ich denke nicht.

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