Rund ums Rathaus

Aloha! Irgend­wie kommt das Früh­lings­wet­ter ja immer noch nicht so rich­tig aus der Hüfte und die wirk­lich großen Events lassen auch immer noch auf sich warten. Was läge da also näher, als noch einmal im uner­schöpf­li­chen Archiv dieses Blogs zu kramen und dort nach bisher nicht gezeig­ten Fotos zu suchen ;-) Genau dies habe ich dann auch gerade einmal getan und für Euch die Fotos vom Old­­ti­­mer-Treff 2014 in Bot­trop herausgesucht.

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Zahlen & Fakten: Auto Union

Am 29. Juni 1932 wurde rück­wir­kend zum 1. Novem­ber 1931 der Auto­mo­bil­kon­zern “Auto Union AG” gegrün­det. Es han­del­te sich dabei um einen Zusam­men­schluss aus den vier Unter­neh­men Horch, DKW, Wan­de­rer und Audi. Seine Wur­zeln hatte die Auto Union in Zscho­pau, aber schon 1936 wurde der Unter­neh­mens­sitz in die Chem­nit­zer Presto-Werke ver­legt. Cha­rak­te­ris­tisch waren schon in den Grün­der­ta­gen die vier ver­schlun­ge­nen Ringe, welche den Zusam­men­schluss der vier Unter­neh­men sym­bo­li­sie­ren soll­ten, aus der die Auto Union her­vor­ge­gan­gen war. Trotz des Zusam­men­schlus­ses blie­ben die Marken aber eigen­stän­dig und es wurde kein Fahr­zeug mit der Bezeich­nung Auto Union pro­du­ziert. Erst 1958 gab es mit dem Auto Union 1000 ein Fahr­zeug mit der Fir­men­be­zeich­nung Auto Union. Immer schon im Renn­sport tätig, trugen die Grand-Prix-Ren­n­­wa­­gen, welche zwi­schen 1934 und 1939 ent­wi­ckelt wurden, die Ringe der Auto Union. Das Ende der Auto Union begann mit der Beset­zung Zwi­ckaus durch die US-Armee im Früh­ling des Jahres 1945. Letzt­end­lich wurde am 17.08.1948 die Firma Auto Union aus dem Han­dels­re­gis­ter gelöscht und somit gingen auch die Ver­wer­tungs­rech­te für die Marken Audi, DKW, Horch und Wan­de­rer ver­lo­ren. In den Jahren danach gingen die Mar­ken­rech­te, Logos und Paten­te durch viele Hände. Unter ande­rem waren die Über­res­te der Auto Union zeit­wei­se im Besitz der Dai­m­­ler-Benz AG, aus dem diese 1969 in den Besitz der Volks­wa­gen AG über­gin­gen. Die VW AG — die damals auch noch Fahr­zeu­ge unter dem Mar­ken­na­men DKW pro­du­ziert hatte — beschloss im Jahr 1968 erste Fahr­zeu­ge unter dem Namen Audi auf den Markt zu brin­gen, da der Name DKW schein­bar untrenn­bar mit dem Zwei­­takt-Motor ver­bun­den war, man aber jetzt neue Fahr­zeu­ge mit Vier­­takt-Moto­­ren am Markt eta­blie­ren wollte. Letzt­end­lich fusio­nier­te im Jahre 1969 die Auto Union GmbH mit den NSU Moto­ren­wer­ke AG, woraus die Audi NSU Auto Union AG ent­stand. Diese wurde 1985 in Audi AG umbe­nannt, was quasi die Geburts­stun­de der aktu­el­len Audi-Fahr­­zeu­­ge dar­stellt, so wie wir sie heute kennen.

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Autounion 1000 SP

Hallo. Dieses recht sel­te­ne Auto ist mir in den ver­gan­ge­nen Tagen vor die Linse gekom­men. Leider unter recht wid­ri­gen Umstän­den. Der Wagen stand beim Besit­zer ein­fach vor der Haus­tü­re und konnte im Moment nicht bewegt werden. Irgend­wann folgen aber noch Bilder von einer ande­ren Loca­ti­on. Es han­delt sich bei dem gezeig­ten Fahr­zeug um einen Auto­uni­on 1000 SP Roads­ter. Von diesem wurden im Zeit­raum von 1961 bis 1965 nur knappe 1600 Stück gefer­tigt. Eines dieser über 40 Jahre alten Expo­na­te seht Ihr hier. Über den Erhal­tungs­zu­stand braucht man nicht viele Worte zu ver­lie­ren — dieser ist mit “laden­neu” tref­fend beschrie­ben. Wer mag, kann sich hier die kom­plet­te Serie ansehen:

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