
Pünktlich zum 1. März hat der meteorologische Frühling angefangen, und auch wenn es dort draußen teilweise noch wirklich saukalt ist, sprießen hier und da schon die ersten Triebe. Und wie wusste schon der Dichter Khalil Gibran so treffend zu sagen: “Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.“
Doch nicht nur der Winter hat vom Frühling geträumt, sondern meine Wenigkeit ebenfalls. Ist dies doch eine der schönsten Jahreszeiten für einen Fotografen, der sich nirgendwo wohler fühlt, als in der Natur. Manchmal hat man aber einfach nicht genug Zeit, um einfach mal von freitags bis sonntags in der „Pampa“ zu verschwinden. Da ist es dann ein ganz großes Geschenk, wenn man ganz in der Nähe einen Botanischen Garten weiß.
Treue Leser dieses Blogs – ja, diese gibt es tatsächlich – wissen natürlich ganz genau, welchen Botanischen Garten ich hier im Sinn habe: den der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.
Diese Anlage – und ich komme hier schon mehr als ein Jahrzehnt regelmäßig hin – befindet sich in einem steten Wandel und überrascht mich in jedem Jahr aufs Neue. Mal hat sich etwas an der Landschaft verändert oder an der Beflanzung. An anderen Tagen wiederum hat dann die Fauna eine Überraschung für mich parat. Sei es nun ein Vogel, den ich dort nie zuvor gesehen habe, oder eine der heimischen Echsenarten.
Kurzum, jeder Besuch des Botanischen Gartens bleibt spannend.
Doch genug der Worte. Denn eigentlich wollte ich Euch doch nur ein paar der aktuellen Motive zeigen, die Anfang März vor Ort entstanden sind. Wie gesagt, die Natur schläft hier und dort noch ein wenig. Dennoch gibt es für den aufmerksamen Beobachter auch jetzt schon mehr als genug zu entdecken.
Viel Freude mit den Motiven und bis demnächst.
Euer Maic













Deine aktuellen Impressionen aus dem Botanischen Garten der HHU fangen den zaghaften Frühlingsbeginn wunderbar ein und zeigen, dass sich auch ganz in der Nähe immer wieder neue, spannende Motive in Flora und Fauna entdecken lassen. Ich mag deine Detailfotos mit dem butterweichen Bokeh total. Mach weiter so!
Erneut Danke, Marc. Ich gehe aber ganz stark davon aus, dass es Dir in Oberfranken ebenfalls nicht an frühkingshaften Motiven mangeln dürfte. Zumal Ihr botanisch schon locker zwei Wochen weiter sein dürftet, als wir hier im “Norden” ;-)