“Verborgen im Wald, da ruht ein See“

Geparkt hatte ich rela­tiv weit ent­fernt von meinem eigent­li­chen Ziel: dem Hei­de­wei­her „Schwar­ze Wasser“. Vom Park­platz aus führte dann ein rela­tiv unspek­ta­ku­lä­rer Wald­weg in Rich­tung See und meine Begeis­te­rung hielt sich in Gren­zen. Nichts, was man als Natur­bur­sche nicht schon tau­send Mal gese­hen hätte …

Doch dann öff­ne­te sich die Vege­ta­ti­on ein wenig und gab die ersten Blicke auf diesen recht klei­nen, den­noch aber sehr schö­nen See frei. Licht, Wetter, das eigene Wohl­be­fin­den — alles passte per­fekt an diesem Tag. Ver­mut­lich einer der Gründe, wes­we­gen dort so far­ben­fro­he, leben­di­ge und warm getön­te Fotos ent­stan­den sind.

Ent­stan­den ist dieser Hei­de­wei­her schon wäh­rend der letz­ten Eis­zeit und ver­mut­lich auch der letzte seiner Art am unte­ren Nie­der­rhein. Die Mulde, in wel­cher der See heute ruht, liegt male­risch ein­ge­bet­tet zwi­schen Bin­nen­dü­nen und dich­tem Waldbewuchs.

Der Name „Schwar­ze Wasser“ geht sehr wahr­schein­lich auf dunkle Farbe des Gewäs­sers zurück, welche durch Hum­in­stof­fe ent­steht, die aus dem Torf der umlie­gen­den Moor­ve­ga­ti­on aus­ge­wa­schen werden.

Zum Glück steht das ganze Areal auch schon seit fast einem Jahr­hun­dert unter Natur­schutz, so dass noch viele wei­te­re Genera­ti­on diesen Aus­blick und den ganz tollen Rund­wan­der­weg genie­ßen können.

Wei­ter­füh­ren­de & infor­ma­ti­ve Links:
[1] GPS-Koor­di­na­ten: 51.69587894660287, 6.581039875740608
[2] FFH-Gebiet Schwar­zes Wasser – Wikipedia

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