“Flotter Kamerad”

Seit dem Jahr 2015 baut Che­vro­let die aktu­el­le Aus­füh­rung des Camaro, wel­cher ja in direk­ter Kon­kur­renz zum Ford Mus­tang steht. Wäh­rend letz­te­rer ja nahezu infla­tio­när auf deut­schen Stra­ßen ver­tre­ten ist, sieht man das flotte Pony Cars aus Detroit eher selten. Eigent­lich sehr schade, da ich die Optik dieses Fahr­zeu­ges sehr mag. Der Bur­sche hat halt noch rich­tig Ecken & Kanten und somit auch einen aus­ge­präg­ten Look, der ihn von ande­ren Fahr­zeu­gen ganz klar abhebt.

Das Wort “Camaro” leitet sich laut Che­vro­let übri­gens direkt von dem fran­zö­si­schen Wort “cama­ra­de” ab, was wie­der­um soviel wie “Kame­rad” oder “Freund” bedeu­tet. Und mal ganz ehr­lich? Wer hätte nicht auch gerne so einen “flot­ten Kame­ra­den”, der seinen Vor­wärts­drang kaum zügeln kann und dessen leicht unbe­herrsch­ter V8-Motor auch gerne mal dicke, schwar­ze Strei­fen auf den Asphalt malt. Genau! So ziem­lich jeder ;-)

Gefer­tigt werden die aktu­el­len Cama­ros übri­gens nicht direkt bei Che­vro­let in Detroit, son­dern bei Lan­sing Assem­bly in Michi­gan. Das hat den großen Vor­teil, dass die sechs­te Genera­ti­on des Camaro auch auf der aktu­el­len Alpha-Platt­form von Che­vro­let auf­ge­baut werden kann. Diese teilt sich dieser Flit­zer zum Bei­spiel mit dem Kon­zern-Cousin Cadil­lac ATS.

Rein von den Abmes­sun­gen her ist dieses Fahr­zeug leich­ter, kürzer und wesent­lich ver­win­dungs­stei­fer als sein Vor­gän­ger gewor­den, was sich unter ande­rem sehr posi­tiv auf das Hand­ling und den Sprit­ver­brauch aus­wirkt. Kurzum, das Teil ist ein echtes Spaßmobil.

Foto­gra­fiert wurde dies­mal an zwei unter­schied­li­chen Loca­ti­ons. Einmal in einer alten Werks­hal­le, die man getrost als Lost Place bezeich­nen kann und dar­über hinaus in der wun­der­bar erhal­te­nen Kaue auf Zeche Leo­pold in Dors­ten. Der Kon­trast von “Neu & Alt” bezie­hungs­wei­se “Gegen­wart & Ver­gan­gen­heit” kommt hier meiner Mei­nung nach sehr schön zur Gel­tung. So oder so war es mir mal wieder ein inne­res Blu­men­pflü­cken, an solch inter­es­san­ten Orten foto­gra­fie­ren zu dürfen.

P.S: dem auf­merk­sa­men Betrach­ter ist bestimmt nicht ent­gan­gen, dass man auf eini­gen Fotos zusätz­lich noch ein altes Feu­er­wehr­au­to sehen kann. Diesem Fahr­zeug von der Firma Magi­rus wird in Zukunft bestimmt mal ein ganz eige­ner Arti­kel gewid­met werden. Des­we­gen emp­feh­le ich allen Lesern: “Stay tuned!”

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