“Wasserbüffel“

Jeder von uns, der als Kind das Dschun­gel­buch von Rudy­ard Kipling gele­sen hat, wird sich noch daran erin­nern können, dass Mogli nach seiner Rück­kehr zu den Men­schen ein Büf­fel­hir­te gewor­den ist.

Am Ende dieser wirk­lich tollen Geschich­te über den klei­nen Mogli und seine Aben­teu­er, wird der bös­ar­ti­ge und miss­güns­ti­ge Tiger Shere Khan von Was­ser­büf­feln zu Tode getram­pelt und die Bewoh­ner des Dschun­gels können fortan wieder in Frie­den leben.

Ganz so gefähr­lich sind die Was­ser­büf­fel in unse­rem Natur­schutz­ge­biet zum Glück nicht. Viel eher würden so Attri­bu­te wie neu­gie­rig, sanft­mü­tig und drol­lig auf diese fried­lie­ben­den Gesel­len passen. Kaum nähert man sich als Mensch der – zum Glück umzäun­ten – Weide, kommen diese anmu­ti­gen Tiere auch schon ange­lau­fen, was für mich als Foto­graf nur von Vor­teil sein kann. Ermög­licht einem diese Zutrau­lich­keit doch das eine oder andere aus­drucks­star­ke Tier­por­trait zu erstellen.

Erwähn­te ich eigent­lich schon, dass ganz im Spe­zi­el­len der Was­ser­büf­fel­nach­wuchs extrem neu­gie­rig ist? Da ist keine Jacken­kor­del, Foto­ta­sche, Schal oder Kapuze wirk­lich sicher. Letzt­end­lich ist aber alles nur Spaß, denn in End­ef­fekt können diese pel­zi­gen Zeit­ge­nos­sen keiner Fliege etwas zulei­de tun.

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