Kurz belichtet: “Rotbäckchen”

Rallye Golf - IV

Man muss schon zwei­mal hin­schau­en, um unter diesem mar­tia­lisch anmu­ten­den Spoi­ler-Paket den ursprüng­li­chen Golf II erken­nen zu können. Dies ist auch nicht wirk­lich ver­wun­der­lich, hat VW doch nahezu jedes Karos­se­rie­teil in Optik & Design für den Rallye Golf verändert.

Bul­li­ge Ver­brei­te­run­gen der Rad­häu­ser, Front- und Heck­spoi­ler, eckige DE-Dop­pel­schein­wer­fer, lackier­ter Grill, spe­zi­el­le Alu­fel­gen und vieles mehr heben den Rallye Golf deut­lich von seinen Seri­en­ge­schwis­tern ab.

Doch der Rallye Golf wusste nicht nur durch seine Optik zu über­zeu­gen, auch seine Fahr­wer­te waren nicht von schlech­ten Eltern. Ange­trie­ben wurde dieser kleine, ner­vö­se Renn­bo­li­de von einem 1,8 Liter Reihen-Vier­zy­lin­der, den ein G‑Spirallader auf flotte 160 PS brach­te. Für etwas Spaß an der Ampel war damit auf alle Fälle gesorgt. Nicht zuletzt wegen des per­ma­nen­ten All­rad­an­triebs, der die Kraft von der ersten Sekun­de an direkt auf die Straße gebracht hat.

Auf­grund der gerin­gen Fer­ti­gungs­stück­zah­len, sieht man in den letz­ten Jahren immer sel­te­ner einen Rallye-Golf im all­täg­li­chen Stra­ßen­bild. Viele Fahr­zeu­ge stehen bei Samm­lern, sind im Aus­land gelan­det oder ein Opfer ihres eige­nen Vor­wärts­trie­bes gewor­den, sprich zer­schellt an Mauer, Baum & Co. Schade drum!

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dieses “Rot­bäck­chen” vor die Kamera bekom­men durfte. Keck im Halb­schat­ten ver­bor­gen, konnte sich dieser Schlin­gel doch nicht meinen foto­gra­fi­schen Annä­he­rungs­ver­su­chen ent­zie­hen. Her­aus­ge­kom­men sind dabei ein paar ganz nette Auf­nah­men, wie ich finde ;-)

Bis dem­nächst, Euer Maic.

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