“ChamberJazz goes Christmas”

Das Leben steckt doch manch­mal wirk­lich voller Zufäl­le. Da geht man nichts­ah­nend auf den Geburts­tag eines lang­jäh­ri­gen und sehr guten Freun­des, nur um dann dort einen ande­ren Kol­le­gen aus Jugend­ta­gen wie­der­zu­tref­fen, der sich wie­der­um in den letz­ten Jahren einen sehr guten musi­ka­li­schen Ruf zuge­legt hat. Genau genom­men ist er eines von den drei Mas­ter­minds, die zusam­men das Ensem­ble “Cham­ber­Jazz” bilden.

Erst einmal im Gespräch um die Band und deren Musik ver­tieft, hat sich dann sehr schnell her­aus­kris­tal­li­siert, dass man neuen Fotos gegen­über wohl nicht so ganz abge­neigt wäre. Zum Glück war ein Termin für diese Foto-Ses­si­on auch schnell gefun­den, stand doch keine drei Tage später der letzte Live-Auf­tritt des Trios für das schei­den­de Jahr 2016 an.

Unter der Über­schrift “Cham­ber­Jazz goes Christ­mas”, fand dann auch ein musi­ka­li­scher Abend aller­ers­ter Güte statt. Tra­di­tio­nell in der St. Eli­sa­beth-Kirche in Bot­trop abge­hal­ten, und dies zum vier­ten Mal in Folge, war das Kir­chen­schiff dann auch dem­entspre­chend gut mit Zuhö­rern gefüllt. Lobens­wert erwähnt werden sollte an dieser Stelle noch, dass der Ein­tritt zu diesem Kon­zert frei gewe­sen ist. Jeder Besu­cher konnte später am Aus­gang soviel für das Kon­zert spen­den, wie es ihm per­sön­lich wert gewe­sen ist; frei nach dem Prin­zip “Pay what yo want”. Und obwohl ich jetzt schon kurz zum Ende der Ver­an­stal­tung gesprun­gen bin, würde ich doch lie­bend gerne noch mehr über das eigent­li­chen Kon­zert schreiben.

Schon von der ersten gespiel­ten Note an, haben uns Cham­ber­Jazz dann auch auf eine musi­ka­li­sche Reise durch ein weih­nacht­li­ches Win­ter­wun­der­land mit­ge­nom­men. Doch wer jetzt meint, dass die Jungs nur Weih­nachts­lie­der gespielt hätten, der irrt ganz gewal­tig. Neben ganz vielen Eigen­kom­po­si­tio­nen, die durch­aus schon mal einem Fami­li­en­mit­glied, Freund oder ehe­ma­li­gen Musik­schü­ler gewid­met sein können, gab es auch den einen oder ande­ren Stan­dard zu hören. Exem­pla­risch würde ich hier gerne meine abso­lu­te Lieb­lings­num­mer von Cham­ber­Jazz anfüh­ren: “Maria durch ein Dorn­wald ging”. Wobei man diesen drei Voll­blut­mu­si­kern mit dem Wort “Stan­dard” ja nicht wirk­lich gerecht wird, denn stets werden diese Stücke im ganz eige­nen Stil, gewürzt mit impro­vi­sier­ten Ein­la­gen und Ideen, vorgetragen.

Nach knapp 90 Minu­ten Spiel­zeit, die wie­der­um gefühlt wie im Flug ver­gan­gen sind, fand dieses viel­schich­ti­ge und emo­tio­na­le Kon­zert dann auch lang­sam ein Ende. Den nicht enden wol­len­den Applaus, belohn­te das Trio dann spon­tan mit zwei wei­te­ren Zuga­ben und auch in diesem Moment zeigte sich erneut, die schein­bar end­lo­se Spiel­freu­de von Georg Dybosw­ki, Mat­thi­as Keidel und Fritz Roppel. Kurzum: es war ein abso­lut gelun­ge­ner Abend, für den ich mich an dieser Stelle nur zu gerne bei Cham­ber­Jazz bedanke.

Nun hoffe ich, dass es mir wenigs­tens ein Stück weit foto­gra­fisch gelun­gen ist, die Emo­tio­nen, welche diese Musik bei mir und den ande­ren Gästen aus­ge­löst hat, ein­zu­fan­gen. Von daher wün­sche ich an dieser Stelle viel Ver­gnü­gen beim Betrach­ten der Kon­zert-Bilder und für Euch alle ein gutes und erfolg­rei­ches Jahr 2017.

Euer Maic.

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