Thomas Hassler — der Punk-Paparazzi aus Österreich

Die Vor­stel­lung eines Foto­künst­lers hat es auf diesem Blog ja schon etwas länger nicht mehr gege­ben, daher freue ich mich jetzt umso mehr, dass ich Euch Thomas Hass­ler aus Öster­reich vor­stel­len darf.

Mit der Foto­gra­fie hat er erst im Jahre 2005 begon­nen und schon damals sehr gerne Kon­zer­te besucht. Irgend­wann fing er dann auch damit an, auf diesen zu foto­gra­fie­ren. Anfangs waren das aus­schließ­lich kleine Kon­zer­te, mitt­ler­wei­le ist auch das eine oder andere grö­ße­re Event dabei.

Trotz­dem foto­gra­fiert er aber nach wie vor haupt­säch­lich eher unbe­kann­te­re Bands, was auch daran liegt, dass er vor­wie­gend Punk und Hard­core hört. Spe­zi­ell diese Kon­zer­te gefal­len Ihm aus foto­gra­fi­scher Sicht jedoch wesent­lich besser, weil es dort meis­tens diese “3 songs no flash”-Regel nicht gibt. Des wei­te­ren ist es wohl auch wesent­lich leich­ter einen Foto­pass für die klei­ne­ren Kon­zer­te zu bekom­men. Das Licht dort ist zwar in der Regel nicht beson­ders gut, aber auch geblitz­ten Kon­zert­bil­dern ist er nicht abge­neigt und meis­tert diese Hürde jedes­mal mit Bravour.

Haupt­säch­lich geht es Ihm darum, die Stim­mung dort im Bild fest­zu­hal­ten. Je nach Band bzw. Musik­rich­tung setzt er dies kom­plett anders um, was umso mehr für sein foto­gra­fi­sches Können spricht.  Er sagt selber, dass dabei nicht immer tech­nisch per­fek­te Fotos her­aus­kom­men müssen und er dies eher denen über­lässt, die für bestimm­te Maga­zi­ne foto­gra­fie­ren müssen ;-).

Bei Punk- und Hard­core-Kon­zer­ten ver­wen­det er somit oft auch den Blitz und ver­sucht damit die Ener­gie fest­zu­hal­ten, was Ihm auch fast immer per­fekt gelingt.

Abge­se­hen von der Kon­zert­fo­to­gra­fie hat er sich auf kein spe­zi­el­les foto­gra­fi­sches Inter­es­sen­ge­biet fest­ge­legt und foto­gra­fiert worauf er Lust hat. Auch dies spricht umso mehr für seine foto­gra­fi­sche Viel­sei­tig­keit. Des wei­te­ren gibt es auch immer mal wieder ein span­nen­des Makro oder eine berüh­ren­de Natur­auf­nah­me vom Ihm zu sehen.

Thomas Hass­ler — der sich in einem großen deut­schen Foto­fo­rum schon ver­dien­ter­ma­ßen den Spitz­na­men “Punk-Papa­raz­zi” erar­bei­tet hat — bietet dem geneig­ten Betrach­ter aber noch viel mehr. So kann man zum Bei­spiel unter xnay.at an dem Kon­zert­ge­sche­hen in und um Wien teil­ha­ben. Unnö­tig zu erwäh­nen, dass er in dem hier zuvor genann­ten Foto­fo­rum auch immer wieder die höchs­ten Weihen dadurch erfährt , dass seine Bilder dort lau­fend in die höchs­te Bil­der­ka­te­go­rie gewählt werden.

Ein Port­fo­lio, wel­ches seine Arbeit als Foto­graf im All­ge­mei­nen zeigt, findet man unter thomashassler.net.

Er war übri­gens auch so freund­lich und hat mir ein paar Auf­nah­men über­las­sen, die ich Euch hier zeigen darf. Das ich darauf ganz beson­ders stolz bin, brau­che ich hier wohl nicht extra zu erwähnen ;-)

Viel Spaß beim Betrach­ten der Bilder und dem Stö­bern auf seinen Internetpräsenzen ;-)

The Dillinger Escape Plan
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(© Photo “The Dil­lin­ger Escape Plan” by Thomas Hass­ler / xnay.at)

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