“Doppelter Triumph“

Im letz­ten Novem­ber ging eines Tages plötz­lich mein Handy und am ande­ren Ende der Lei­tung war ein guter Bekann­ter aus Düs­sel­dorf. Dieser teilte mir dann kurz & knapp per Tele­fon mit, dass sich zwei sehr sel­te­ne Fahr­zeu­ge in seinem Besitz befin­den würden und ob ich diese für Ihn foto­gra­fie­ren könnte. Um was für Fahr­zeu­ge es sich letzt­end­lich han­deln sollte, wusste ich zu diesem Zeit­punkt noch nicht. Da ich bei klas­si­schen Auto­mo­bi­len aber eh nur sehr schlecht Nein sagen kann, habe ich also kur­zer­hand zugesagt.

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“Entzugserscheinungen”

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt und schon stel­len sich die ersten Ent­zugs­er­schei­nun­gen bei mir ein. Eine kom­plet­te Woche ohne Foto­gra­fie und Autos ist irgend­wie nichts für mich. Was lag da also näher, als sich ein­fach die Foto­ta­sche zu schnap­pen und auf den Weg nach Düs­sel­dorf zu machen. Genau! Abso­lut gar nichts ;-)

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“Der Herbst ist da …“

Dass der Sommer defi­ni­tiv vorbei ist und dem Herbst Platz gemacht hat, daran besteht kein Zwei­fel; reicht dafür doch ein simp­ler Blick aus dem Fens­ter. Die Blät­ter an den Bäumen werden unauf­halt­sam braun, die Tem­pe­ra­tu­ren sind als eher unfreund­lich zu bezeich­nen und die Regen­güs­se der letz­ten Tage kann man nur noch als biblisch bezeich­nen. Und trotz­dem hat der Herbst auch sein Gutes: ver­ein­zel­te Son­nen­ta­ge, Kas­ta­ni­en­männ­chen mit den Kin­dern bas­teln und nicht zuletzt das all­jähr­li­che Herbst­fest in der Remise.

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“Aufgetischt“

Es ist schon erstaun­lich, wie aus­ge­spro­chen foto­gen doch so ein per­fekt ein­ge­deck­ter Event sein kann. Erst recht dann, wenn alles opti­mal auf­ein­an­der abge­stimmt ist. Funk­tio­na­le, weiße Möbel im „Modern Business“-Design, gepaart mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten aus Stahl­rohr, ergänzt durch zeit­lo­ses Por­zel­lan, Tafel­be­steck und Gläser. Ganz ehr­lich? Da kann man als pro­fes­sio­nel­ler Licht­bild­ner schlicht und ergrei­fend nicht dran vor­bei­ge­hen, ohne nicht zumin­dest ein paar Impres­sio­nen foto­gra­fisch ein­ge­fan­gen zu haben. Allei­ne schon die per­fek­te Sym­me­trie der fertig gedeck­ten Tische, begeis­tert mich jedes Mal aufs Neue. Ja man möchte an dieser Stelle fast von einer Insze­nie­rung reden.

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“Bart ist smart“

Als Träger eines klas­si­schen Voll­barts, war der Besuch der Barber Con­ven­ti­on, die am letz­ten Wochen­en­de in Düs­sel­dorf statt­ge­fun­den hat, so etwas wie ein Pflicht­ter­min für mich. Stellt diese kleine, aber feine Messe doch so etwas wie ein „Come tog­e­ther“ der deut­schen Bar­ber­sze­ne dar. Für den moder­nen Bart­trä­ger die Gele­gen­heit, sich über die neu­es­ten Poma­den, Pfle­ge­pro­duk­te, Öle und alles Wei­te­re rund um die gepfleg­te Gesichts­be­haa­rung zu informieren.

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“40221 Düsseldorf”

Es fällt einem schwer zu glau­ben, dass in diesem Stadt­teil von Düs­sel­dorf offi­zi­ell kaum mehr als 80 Ein­woh­ner gemel­det sind. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, was für ein Gewu­sel an einem nor­ma­len Schön­wet­ter­tag dort herrscht, sobald sich die Sonne zeigt und die Tem­pe­ra­tur auf bier­gar­ten­freund­li­che Werte klet­tert. Dann sinkt näm­lich die Zahl der ver­füg­ba­ren Park­plät­ze spon­tan auf null und am Pier kommt man sich vor wie die oft zitier­ten Sar­di­nen in der Dose …

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“Erdbeerrot“

Es gibt Tage, die sind ein­fach besser als andere und der heu­ti­ge Tag gehört defi­ni­tiv dazu. Warum? Weil mir heute das große Pri­vi­leg zuteil gewor­den ist, einen wirk­li­chen Klas­si­ker der jün­ge­ren deut­schen Auto­­mo­­bil-Geschich­­te ablich­ten zu dürfen. Dar­über hinaus stand für diese Auf­nah­men eine abso­lut genia­le Loca­ti­on zur Ver­fü­gung: die Event-Halle in der Clas­sic Remise/Düsseldorf.

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“Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.“

Ich kann nicht mit Bestimmt­heit sagen, ob dieses süße Eich­hörn­chen genau dieses Zitat im Sinn hatte, als es direkt vor meinem Fens­ter ein Nicker­chen im Baum gehal­ten hat. Eines ist aber sicher, dieses kleine Eich­hörn­chen hatte einen wesent­lich tie­fe­ren Schlaf, als der Vater des oben zitier­ten Spruchs. Denn dieser hatte ja schon in seinen „Nacht­ge­dan­ken“ zum Aus­druck gebracht, dass ihn seine nächt­li­chen Gedan­ken an Deutsch­land stets um den Schlaf gebracht hätten ;-) Iro­ni­scher­wei­se haben aber beide Schlaf­müt­zen den glei­chen Geburts­ort, auch wenn der Dich­ter schon 1856 in Paris ver­stor­ben ist. Und selbst wenn schon im Gil­­ga­­mesch-Epos zu lesen war, dass der Schlaf der kleine Bruder des Todes ist, erfreu­te sich das kleine Eich­kätz­chen schon fünf Minu­ten später einer blen­den­den Gesund­heit und hüpfte – ganz den Schalk im Nacken – die Tanne herab und ver­schwand im Unter­holz. Ach ja, der gesuch­te Dich­ter­va­ter heißt natür­lich Hein­rich Heine, dessen Werk ich schon seit eh und je sehr schät­ze. Was lag also näher, als ihm mit diesem Bei­trag ein klein wenig Tribut zu zollen ;-)

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