Kurz belichtet: “Neue Klasse“

Anfang der 1960er Jahre begann die Firma BMW damit, ver­schie­de­ne neue Mit­­­tel­­klas­­se-Bau­­­rei­hen zu eta­blie­ren. Diese sollte die nach dem Zwei­ten Welt­krieg immer noch vor­han­de­ne Lücke zwi­schen der Isetta und dem Barock­engel (BMW 3200) schlie­ßen. Teil dieser „Neuen Klasse“ waren zum Bei­spiel die Stu­fen­heck­li­mou­si­nen BWM 1500, BMW 1800 und BMW 2000, die für die dama­li­ge Zeit mit sehr fort­schritt­li­cher Tech­nik daher­ka­men. Es gab Schei­ben­brem­sen an allen Rädern, Ein­zel­rad­auf­hän­gung, 5‑Gang-Getrie­­be, Ein­spritz­mo­to­ren mit recht viel Leis­tung und nicht zuletzt ein moder­nes und gewag­tes Design, auf Wunsch lackiert in dem damals sehr unge­wohn­ten Farb­ton Silber.

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“Den Sieg im Fokus“

Auf der Techno-Clas­­si­­ca 2014 war der Auto­mo­bil­bau­er BMW eben­falls mit meh­re­ren Aus­stel­lungs­flä­chen ver­tre­ten und hat dort aus­gie­big die Gele­gen­heit genutzt, das eine oder andere klas­si­sche Expo­nat zu prä­sen­tie­ren. Jedes im Ein­zel­nen zu bespre­chen, würde hier auf alle Fälle zu weit führen, und von daher würde ich mich gerne auf ein Fahr­zeug – wel­ches es mir beson­ders ange­tan hat — beschrän­ken. Lasst uns also ein wenig über das BMW 3.0 CLS Renn­sport Coupé plau­dern, wel­ches werks­in­tern auf die schlich­te Bezeich­nung „E9“ hört und auf der TC2014 von der BMW Clas­sic mit einem eige­nen Stand bedacht wurde. Über­schrift dieses Mes­se­stan­des war: „Den Sieg im Fokus“.

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Opel auf dem Youngtimer Vestival

Aloha! Nach einer reinen Por­­sche-Serie, einer mit einem wirk­lich schö­nen Golf II und der bunt gemisch­ten Serie vom Sup­por­ter Chris­ti­an, folgt nun eine, die sich aus­schließ­lich nur einem Fabri­kat widmet — der Marke Opel. In diesem Jahr waren der­ma­ßen viele Fahr­zeu­ge aus dem Hause Opel auf dem Young­timer Ves­ti­val in Herten ver­tre­ten, so das ich mich spon­tan dazu ent­schlos­sen habe, dieser großen Mar­ken­prä­senz einen eige­nen Arti­kel bzw. eine eigene Foto-Stre­­cke zu widmen. Fotos von Fahr­zeu­gen, wie sie teils nicht unter­schied­li­cher sein könn­ten. Vom schlan­ken und zier­li­chen Opel GT bis hin zum bul­li­gen Opel Omega A in Jäger­­meis­­ter-Optik. Somit dürfte nahezu für jeden Geschmack etwas dabei sein. Viel Spaß mit den neu­es­ten Bildern ;-)

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Zufallsbegegnung mit einem OSI Ford 20mTS

Manch­mal muss man ein­fach ein biss­chen Glück haben und zur rech­ten Zeit am rech­ten Fleck sein. Ansons­ten ent­ge­hen einem die wirk­li­chen auto­mo­bi­len Schät­ze, die noch auf Deutsch­lands Stra­ßen unter­wegs sind. Glück hatte ich tat­säch­lich, denn ein OSI — Ford 20mTS gehört wahr­lich nicht zum all­täg­li­chen Stra­ßen­bild und ist auch auf den meis­ten Tref­fen ein selten gese­he­ner Gast. Das mag ein ganz klein wenig damit zu tun haben, dass in der Zeit von 1967–1968 keine 4000 Model­le vom Band gerollt sind. Genau genom­men gibt es sogar noch ein Fahr­zeug mehr, aber das anläss­lich des ’67 Pari­ser Auto­sa­lon vor­ge­stell­te Cabrio­let ist nie in die Seri­en­fer­ti­gung gegan­gen und blieb somit ein Ein­zel­stück. Über die tat­säch­lich gefer­tig­ten Stück­zah­len gibt es übri­gens keine Klar­heit, man spe­ku­liert aber mit Werten zwi­schen 2000–4000 Stück, wobei diese aber je nach Quelle stark schwan­ken. In Deutsch­land wurden immer­hin ganze 409 Model­le mit dem Ford 2,3 Liter V6-Motor zuge­las­sen und die rest­li­chen 870 mit dem Ford 2,0 Liter V6. Somit zählen die 2,3 Liter-Ver­­­si­o­­nen sogar noch zu den sel­te­ne­ren Aus­füh­run­gen dieses Fahr­zeugs und dürfte sich von daher in Samm­ler­krei­sen größ­ter Beliebt­heit erfreu­en. Ver­ant­wort­lich für das Design zeich­ne­te sei­ner­zeit übri­gens Sergio Sar­torel­li, aus dessen Feder auch schon der VW Kar­mann Ghia stamm­te. Tech­ni­sche Basis für dieses Coupe, das beim ita­lie­ni­schen Auto­bau­er Offi­ci­ne Stam­paggi Indus­tria­li — wofür OSI letzt­end­lich steht — in den Jahren 1967 und 1968 gebaut wurde, war der Ford 20m. 1968 musste die Firma OSI dann Insol­venz anmel­den, womit auch das Schick­sal des 20mTS und wei­te­rer Ent­wick­lun­gen besie­gelt war …

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1949 Mercury Custom Coupe

Der ein oder andere hat es ja bestimmt schon mit­be­kom­men, dass mit mir von Zeit zu Zeit die “Pho­­to­­shop-Pfer­d­chen” durch­ge­hen und ich mich dann an eine extre­me Bear­bei­tung oder auf­wen­di­ge­re Retu­sche wage. So gesche­hen auch bei diesem Motiv. Ich fand diesen ’49er Mer­cu­ry so schön und wollte ihn unbe­dingt frei­ge­stellt haben — halt so ganz ohne Leute und Zelte im Hin­ter­grund. Hier seht Ihr die bear­bei­te­te Ver­si­on und an das Ori­gi­nal kommt Ihr mit einem Klick auf “Wei­ter­le­sen”. Das Motiv heißt übri­gens “For Sale”, von daher habe ich alles weg­re­tu­schiert, nur den Zettel hinter dem rech­ten Wischer nicht. Ich mag es, wenn ein Bild nicht zu 100% per­fekt ist. Da darf auch mal ein Schein­wer­fer blind, ein Blin­ker kaputt oder ein ande­res Detail am Fahr­zeug hin­über sein.

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