Alles neu macht der Mai

Hallo. Als ich diesen Blog im Jahr 2009 ins Leben geru­fen habe, waren dunkle Designs bei Web­sei­ten gerade total beliebt und dies erst recht, wenn sich die ent­spre­chen­de Seite das Thema Foto­gra­fie aufs Banner geschrie­ben hatte. Ver­mut­lich war auch genau dies mit einer der Gründe, warum dieser Blog — wel­cher damals noch “Dra­gon­tower — Just Pics” hieß —  eben­falls mit einem pech­schwar­zen Design an den Start gegan­gen ist.

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Konstante Blendenzahl über den gesamten Brennweitenbereich. Warum?

Aloha. Vor etwas län­ge­rer Zeit ist ein befreun­de­ter Foto­graf an mich her­an­ge­tre­ten und wollte von mir einen ganz bestimm­ten tech­ni­schen Sach­ver­halt erklärt bekom­men. Er hatte sich gefragt, warum zum Bei­spiel bei einem Objek­tiv 70–200/4 die Blende bei jeder Brenn­wei­te durch­ge­hend gleich ist und wie dies in Zusam­men­hang mit dem Durch­mes­ser der Front­lin­se steht. So spon­tan konnte ich Ihm die doch sehr kom­ple­xen Zusam­men­hän­ge auch nicht ver­ständ­lich dar­le­gen, aber in Zukunft kann ich jetzt immer auf meinen Arti­kel zu diesem Thema ver­wei­sen, der dies alles hof­fent­lich plau­si­bel erklärt.

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Sommerzeit — Neutraldichtefilter-Zeit

Aloha. Bald ist es wieder soweit und der Sommer kehrt mit vielen warmen und hellen Tagen in unser Leben zurück. Wobei viel Licht ja nicht immer von Vor­teil für uns Foto­gra­fen sein muss. Jeder von uns kennt das Pro­blem, dass man bei zu viel Licht häufig nicht mehr auf die gewünsch­te große Blende kommt. Die meis­ten DSLRs beherr­schen zwar längst 1/8000 sek als kür­zes­te Belich­tungs­zeit, aber selbst dies ist manch­mal noch zu lang. Als Bei­spiel nehmen wir einmal fol­gen­de foto­gra­fi­sche Situa­ti­on: Wir möch­ten einen klei­nen Gebirgs­bach, oder auch einen klei­nen Was­ser­fall in dem sel­bi­gem, mit einer großen Blende (f1.8, f2.8 etc.) und einer län­ge­ren Belich­tungs­zeit foto­gra­fie­ren, um das flie­ßen­de Wasser in seiner Bewe­gung zu zeigen und nicht etwa mit einer kurzen Belich­tungs­zeit kom­plett ein­frie­ren. Jetzt haben wir fol­gen­des Pro­blem: Unsere Kamera steht ver­mut­lich schon jetzt bei ISO 100 (oder 50, sofern vor­han­den), die Zeit auf 1/4000 oder einem ähn­li­chen Wert und einer klei­nen Blende von f11 oder mehr. Um das Wasser in seiner Fließ­be­we­gung zu zeigen, brau­chen wir aber zwin­gend eine län­ge­re Belich­tungs­zeit und geschei­tes Frei­stel­len ist mit Blende f11 auch schlecht mög­lich. Was also tun?

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Alsumer Berg

Ich muss geste­hen, dass die fol­gen­den Fotos schon etwas länger auf meiner Fest­plat­te schlum­mern. Genau genom­men seit 2011, aber irgend­wie waren zwi­schen­zeit­lich andere Foto-Pro­­jek­­te wich­ti­ger. Nun gut, jetzt sind sie ja fertig und Ihr könnt Euch mit einer — eher nicht so bunten — Mischung aus Indus­trie und Land­schaft auseinandersetzen.

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Sammelsurium

Die Über­schrift dieses Arti­kels beschreibt den Cha­rak­ter der fol­gen­den Foto-Stre­­cke schon sehr genau. Es han­delt sich dabei tat­säch­lich um ein wahres Sam­mel­su­ri­um aus Bil­dern, die alle­samt in den letz­ten Wochen in und um Dors­ten herum ent­stan­den sind. Nahezu jedes dieser Fotos könnte auch für sich allei­ne stehen,  aber als Serie fügen sie sich auch sehr schön aneinander.

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Jüdisches Museum Westfalen

Vor knapp einem Monat ist hier im Blog der Arti­kel “Scha­lom” ver­öf­fent­licht worden, wel­cher die Foto­stre­cke von einem alten jüdi­schen Fried­hof gezeigt hat. Durch diese Exkur­si­on bin ich auf die jüdi­sche Kultur, deren Reli­gi­on und den dahin­ter ste­hen­den Alltag neu­gie­rig gewor­den. Was lag also näher, als dem Jüdi­schen Museum in Dors­ten einen Besuch abzustatten.

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Nadel & Faden

Die­je­ni­gen unter Euch die meinen Blog schon etwas länger lesen, wissen ja ganz genau, dass mein foto­gra­fi­sches Motto stets wie folgt lautet:“Es gibt immer etwas zu foto­gra­fie­ren”. Selbst einem im Vor­feld wenig span­nend klin­gen­den Foto­auf­trag, kann ich häufig noch etwas posi­ti­ves abge­win­nen und diesem zusätz­lich noch das ein oder andere schöne Foto abtrot­zen. Man muss halt immer bestrebt sein, aus jeder Situa­ti­on das foto­gra­fisch beste her­aus­zu­ho­len, denn ansons­ten kann man die Kamera auch gleich im Schrank liegen lassen.

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Kanalstufe 3

Der Wesel-Dat­­teln-Kanal schlän­gelt sich auf über 60 Kilo­me­tern durch das nörd­li­che Ruhr­ge­biet und muss auf dieser Reise so man­chen Höhen­me­ter über­win­den. Genau genom­men sind es bis zu 44 Meter die dieses Gewäs­ser bis zum Rhein über­win­den muss und dieser Höhen­un­ter­schied hat schon die Planer des Kanals vor eine große, aber nicht unlös­ba­re Auf­ga­be gestellt. Letzt­end­lich wurden ent­lang des Kanals 6 Schleu­sen gebaut und die “Kanal­stu­fe 3” — vom Rhein aus gese­hen — findet man in Dors­ten. Genau dort zieht es mich in der letz­ten Zeit auch immer wieder hin, denn sowohl die Schleu­se als auch die Umge­bung stel­len ein foto­gra­fi­sches Eldo­ra­do für mich dar. Tech­nisch hat dieses Bau­werk ganz bestimmt auch eini­ges zu bieten, werden dort doch immer­hin 9 Meter Höhen­un­ter­schied über­wun­den und bei jedem Schleu­sen­vor­gang fast 15.000 m³ Wasser bewegt.

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Leben am Fluss

Wie ich finde, hat es ja stets etwas sehr Beru­hi­gen­des an sich, wenn man einen Fluss in der Nähe seiner Heimat weiß. Ein Fluss bedeu­tet Leben, bedeu­tet Natur und so ähn­lich ‚wie wir uns auf unse­rer end­li­chen Lebens­rei­se befin­den, so fließt ein Fluss stets dem Meere und somit auch seinem Ende entgegen.

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Timeline

Wie der­einst Micha­el Chrich­tons Prot­ago­nis­ten, die er in seinem gleich­na­mi­gen Buch eben­falls in “Die Mitte der Zeit” ver­setzt hat, so durfte auch ich ein paar unver­gess­li­che Stun­den im Mit­tel­al­ter ver­brin­gen. Die kleine Zeit­dif­fe­renz von knapp hun­dert Jahren — der Roman spielt im Jahr 1357 und das von mir besuch­te Heer­la­ger stellt die Zeit um 1250 dar — ist aber locker zu ver­nach­läs­si­gen, da damals eh alles viel gelas­se­ner und lang­sa­mer von­stat­ten ging. Neu­ent­wick­lun­gen waren nicht an der Tages­ord­nung und die Leute waren zufrie­den mit dem was sie hatten. Klingt gut? War es ver­mut­lich auch.

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Urban Exploration

So man­ches, was wäh­rend der Indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on im Ruhr­ge­biet errich­tet wurde, ver­fällt heute so lang­sam vor sich hin. Einst errich­tet um den flei­ßi­gen Arbei­tern und Ihren Fami­li­en eine Heim­statt zu bieten, schei­nen sich heute nur noch Geis­ter dort wohl zu fühlen. Aber wer weiß, even­tu­ell rettet ja ein ambi­tio­nier­tes Bau­pro­jekt diese Aus­­­nah­­me-Sie­d­­lung und berei­chert das Ruhr­ge­biet um eine wei­te­re Gartenstadt.

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Halden-Impressionen

Wenn man mit offe­nen Augen spa­zie­ren geht, dann kann man sogar im Umfeld einer alten Ber­ge­hal­de so manch inter­es­san­tes Motiv ent­de­cken. Sei es nun der nicht mehr gebrauch­te Spick­zet­tel, das opti­mis­tisch auf­ge­wer­te­te Tempo-Limit (in diesem Fall von 10 auf 100) oder die acht­los weg­ge­wor­fe­ne Schach­tel Ziga­ret­ten. Alles ist ein Motiv, wenn man es denn nur sieht ;-)

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Herbst-Impressionen

Gerade in den letz­ten Tagen, scheint es das Wetter ja ganz beson­ders gut mit uns zu meinen, und der bevor­ste­hen­de Winter ist allem Anschein nach noch in weiter Ferne. Ich per­sön­lich habe aber abso­lut nichts dage­gen, bietet sich doch so noch manche Gele­gen­heit für einen Foto-Aus­flug. Die Bäume haben noch nicht alle Blät­ter abge­wor­fen und strah­len von daher in den schöns­ten Farb­tö­nen. Wenn dann noch ein wenig tief ste­hen­de Herbst­son­ne dazu­kommt, ent­ste­hen quasi wie von ganz allei­ne stim­mungs­vol­le Aufnahmen.

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Guilty as charged

Okay. Leug­nen ist ver­mut­lich zweck­los. Ich muss hier und jetzt zuge­ben, das­sich schon als Kind ein tota­ler Auto­narr gewe­sen bin. Guilty as char­ged ;-) Ich stö­be­re gerade in alten Erin­­ne­rungs-Stü­­cken und bin dabei auf dieseKata­log­sei­te aus einem Match­­box-Kata­­log von 1979 gesto­ßen. Dort wird ein Plas­tik­bau­satz gezeigt, der aus einem “Ken­worth Alas­kan Hauler” und einem “Frueh­auf Tanker” mit Union-Schrif­t­­zug besteht. Genau diese beiden Bau­sät­ze habe ich im zarten Alter von 9 Jahren ganz allei­ne zusam­men gefum­melt und war darauf stolz wie Oskar :-)

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Sie haben Post!

Den auf­merk­sa­men Lesern dieses Blogs ist sie ja schon lange keine Unbe­kann­te mehr — das Fräu­lein von Absint. Immer mal wieder durfte ich in der Kate­go­rie “Vor­stel­lun­gen” ein Foto von Ihr prä­sen­tie­ren, wor­über ich mich auch stets sehr gefreut habe. Denn letzt­end­lich ist es ja genau das, was mir bei der Grün­dung dieses Pro­jekts vor­schweb­te: Tolle Bilder mit der ganzen Welt teilen; Net­z­­werk-Bil­­dung, aber ohne jeg­li­chen finan­zi­el­len Hin­ter­ge­dan­ken und das finden neuer Freun­de rund um den Erd­ball (an dieser Stelle geht ein Gruß an meine süd­ame­ri­ka­ni­schen Freun­de!) Quasi als klei­nes Dan­ke­schön fürs Pro­mo­ten, habe ich jetzt von Ihr eine hand­si­gnier­te Auto­­gramm-Karte zuge­schickt bekom­men. Dar­über habe ich mich natür­lich riesig gefreut und ich möchte Euch die Karte auch kei­nes­falls vor­ent­hal­ten ;-) P.S: Besucht sie doch mal unter https://www.facebook.com/FrauleinVonAbsint

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Am Kanal — III

Für die auf­merk­sa­men Leser dieses Blogs stellt es ja kein Geheim­nis mehr dar, dass ich mich von Zeit zu Zeit foto­gra­fisch in Ober­hau­sen am Rhein-Herne-Kanal her­um­trei­be und die Ergeb­nis­se dann unter dem Namen “Am Kanal” hier ver­öf­fent­li­che. Vor ein paar Tagen war ich nun erneut dort unter­wegs und habe die von dort gewohn­ten Motive mit nach Hause gebracht. Schif­fe, Lie­bes­schlös­ser und Natur-Impres­sio­nen. Spe­zi­ell die Geschich­te mit den Lie­bes­schlös­sern scheint ja noch nicht jeder so rich­tig ver­stan­den zu haben, denn anders lassen sich die Vari­an­ten mit Zah­len­schloss, Ersatz­schlüs­sel und Auf­zäh­lung der ganzen Ver­wandt­schaft nicht erklä­ren ;-) Des wei­te­ren ist mir bei dieser Exkur­si­on auf­ge­fal­len, dass die Brücke “Slinky Springs” bald keinen Platz mehr für neue Schlös­ser bietet und manch einer der ewigen Liebe auch schon mit dem Bol­zen­schnei­der zu Leibe gerückt ist. Ich hoffe ernst­haft, dass dieses zusätz­li­che Gewicht und die Schwä­chung der Statik durch Fremd­ein­wir­kung, in der Pla­nungs­pha­se der Brücke berück­sich­tigt worden ist.

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Der “Fotowandertag”

Ges­tern fand der erste “Foto­wan­der­tag” dieser Art in Essen/Gelsenkirchen statt und erwan­dert werden sollte der Emscher­park, der Nord­stern­park und somit auch das Gelän­de der ehe­ma­li­gen Zeche Nord­stern. Eine Vor­ga­be, bezie­hungs­wei­se ein Thema gab es nicht und somit konnte jeder diese Foto-Tour ganz frei nach seinen eige­nen Motiv-Vor­­s­tel­­lun­­gen gestal­ten. So gibt es zum Bei­spiel in meiner Serie, nicht ein ein­zi­ges Bild der Zeche Nord­stern und viele andere Motive, die man typi­scher­wei­se erwar­ten würde, fanden eben­falls keine große Beach­tung, auch wenn es dann doch letzt­end­lich den ein oder ande­ren “Klas­si­ker” zu sehen gibt ;-). Es fanden viel mehr die klei­nen Details und ansons­ten eher unbe­ach­te­ten Motive Beach­tung. Schil­der am Weges­rand, Pflan­zen, archi­tek­to­ni­sche Details oder kom­plett uner­war­te­te Motive stel­len daher auch den Groß­teil dieser Foto­stre­cke dar. Eines ist auf jeden Fall sicher, diese Ver­an­stal­tung schreit förm­lich nach einer Wie­der­ho­lung und mein ganz beson­de­rer Dank gilt an dieser Stelle dem Kol­le­gen Holger Liebrucks, der für dieses Tref­fen und die Idee dahin­ter ver­ant­wort­lich zeich­net. Holger, Danke für einen unver­gess­li­chen Nach­mit­tag mit ganz vielen lieben Men­schen und noch mehr tollen Motiven :-)

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