“Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.“

Ich kann nicht mit Bestimmt­heit sagen, ob dieses süße Eich­hörn­chen genau dieses Zitat im Sinn hatte, als es direkt vor meinem Fens­ter ein Nicker­chen im Baum gehal­ten hat. Eines ist aber sicher, dieses kleine Eich­hörn­chen hatte einen wesent­lich tie­fe­ren Schlaf, als der Vater des oben zitier­ten Spruchs. Denn dieser hatte ja schon in seinen „Nacht­ge­dan­ken“ zum Aus­druck gebracht, dass ihn seine nächt­li­chen Gedan­ken an Deutsch­land stets um den Schlaf gebracht hätten ;-) Iro­ni­scher­wei­se haben aber beide Schlaf­müt­zen den glei­chen Geburts­ort, auch wenn der Dich­ter schon 1856 in Paris ver­stor­ben ist. Und selbst wenn schon im Gil­­ga­­mesch-Epos zu lesen war, dass der Schlaf der kleine Bruder des Todes ist, erfreu­te sich das kleine Eich­kätz­chen schon fünf Minu­ten später einer blen­den­den Gesund­heit und hüpfte – ganz den Schalk im Nacken – die Tanne herab und ver­schwand im Unter­holz. Ach ja, der gesuch­te Dich­ter­va­ter heißt natür­lich Hein­rich Heine, dessen Werk ich schon seit eh und je sehr schät­ze. Was lag also näher, als ihm mit diesem Bei­trag ein klein wenig Tribut zu zollen ;-)

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Blick um die Ecke

Dieses Foto zeigt nur schein­bar einen Wider­spruch, denn auf den ersten Blick könnte man ja durch­aus davon aus­ge­hen, es gäbe hier über­haupt nichts zu kon­trol­lie­ren, da man nur leere weiße Wände sieht und rela­tiv wenig, was sich zu über­wa­chen lohnen würde. Ich kann an dieser Stelle aber allen Lesern ver­si­chern, dass es in diesem Museum — in wel­chem diese Auf­nah­me ent­stan­den ist — durch­aus wert­vol­le Expo­na­te gege­ben hat und die­sel­bi­gen eine stän­di­ge Kon­trol­le sehr wohl gerecht­fer­tigt haben. Die eigent­li­chen Aus­stel­lungs­stü­cke vor Ort fand ich per­sön­lich leider total unin­ter­es­sant bis lang­wei­lig und so ist es auch nur wenig ver­wun­der­lich gewe­sen, dass ich mich irgend­wann auf die Suche nach ande­ren Ein­drü­cken bege­ben habe. Zum Glück hat sich letzt­end­lich dann doch noch die fol­gen­de Situa­ti­on erge­ben und mir zu diesem ori­gi­nel­len Foto verholfen.

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“Fly away”

Ob diese Gans wohl Martin heißt, ein guter Freund von Nils Hol­gers­son ist und sich gerade auf dem Weg nach Lapp­land befin­det? Wohl eher nicht, da ich dieses scheue Exem­plar — wel­ches mir ein­fach den Rücken zuge­wandt hat — im Feucht­bio­top “Wenger Höfe” abge­lich­tet habe und dieses wie­der­um liegt mal eben schlap­pe 2.700 Kilo­me­ter von Lapp­land ent­fernt. Nun denn, “Fly away” Martin :-)

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Rainy Day

Da soll doch noch einmal jemand sagen, dass man mit einem Handy keine inter­es­san­ten Fotos machen kann. Gerade bei dem zur­zeit vor­herr­schen­den Wetter, nimmt doch nie­mand frei­wil­lig eine gute Kamera mit nach drau­ßen und so bleibt denn auch das teure Gezähe schön brav zu Hause im Schrank, tro­cken und sicher verwahrt.

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Funny Eggs

Manch­mal, aber wirk­lich nur manch­mal, gesche­hen extrem werk­wür­di­ge Dinge in meinem Kühl­schrank, und dies hat dann auch nichts mit para­nor­ma­len Vor­gän­gen oder der Akti­vi­tät eines Pol­ter­geists zu tun. Dafür ist viel eher mein als schräg zu bezeich­nen­der Humor und jede Menge unge­brems­ter Krea­ti­vi­tät ver­ant­wort­lich. Heraus kommt dabei dann nicht selten so etwas wie die aktu­el­le Mini-Fotostrecke ;-)

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